
Auf der sonnenreichen Hochfläche des Heubergs liegt die 1.325 Einwohner-Gemeinde Kolbingen. Das schmucke Dorf liegt 850 m hoch auf freier Bergeshöhe, wird von Bergwäldern umgrenzt und zeigt im Süden herrliche Felspanoramen mit Weitblick ins Donautal und bis zur Alpenkette. Der staatlich anerkannte Erholungsort weist eine Gemarkungsfläche von 1.469 ha auf, davon sind 682 ha Wald. Kolbingen ist eine moderne Gemeinde mit guter Infrastruktur und hohem Wohnwert.
Zahlreiche Vereine gestalten das lebendige, bürgerschaftliche Leben. Eine Nachbarschafts-, Grund und Hauptschule mit Werkrealschule garantiert die leistungsfähige schulische Ausbildung der Kinder. Der Schule und dem Kindergarten steht ein Lehrschwimmbecken zur Verfügung. In der neuen Mehrzweckhalle präsentieren die Kolbinger Vereine sportliche wie kulturelle Veranstaltungen für jeden Geschmack. Zentrale Veranstaltung der Kolbinger ist das Dorffest in der Mitte des Ortes auf dem Alois-Deufel-Platz. Um die markanten Linden herum bauen die Vereine ihre Lauben und Zelte auf. Das Fest ist ein Anziehungspunkt weit über die Gemeinde-grenzen hinaus.

Die Ortsmitte von Kolbingen ziert ein schmucker Dorfplatz mit großen Linden. Das Ortsbild prägt die unter Denkmalschutz stehende alte Sankt Xystus-Kirche. Sie besticht mit ihrer Schlichtheit und Ursprünglichkeit.
Eine einmalige Heckenlandschaft prägt das Landschaftsbild um Kolbingen. Weite Teile der Gemarkung sind deshalb unter Natur - und Landschaftsschutz gestellt. Eine Attraktion ist die berühmte Kolbinger Höhle, die man auf gut begehbaren Wegen bequem zu Fuß erreichen kann. Mit einer Länge von 88 Metern ist die Kolbinger Höhle eine der größten Schauhöhlen der südwestlichen Schwäbischen Alb. Sie erstreckt sich entlang dem Steilhang zum Frauenfels hin.
Der Frauenfels selbst ist ein schroffer Kalkfels, der weit ins Donautal hinausragt und einen herrlichen Ausblick bietet. Die Höhle selbst wurde mit Weganlagen und elektrischer Beleuchtung ausgebaut und ist deshalb problemlos zu begehen. Kostbarer Schmuck sind die Verkalkungen durch Kalksinter und die Bildung von Tropfsteinen. Die Höhle kann in der Zeit von März bis Oktober an jedem Wochenende mit fachkundiger Führung besucht werden. Einen Besuch wert sind der 18 Meter hohe Aussichtsturm Gansnest, der Rappen- und der Wachtfelsen.
Wer gerne die Natur erkundet, wird das Hintelestal besuchen, ein Naturschutzgebiet mit einer Größe von rund 50 ha, eingebettet in einen kleinen Talschnitt, der sich von der Donau in Richtung Kolbingen zieht. Hier, im Schluchtwald, kann im Frühjahr eine Sehenswürdigkeit bestaunt werden, denn hier blüht auf ausgedehnten Flächen das große Schneeglöckchen.
Wer sich sportlich betätigen will, findet auf dem "Rotlaub" vom Sportverein vorbildlich hergerichtete Sportplätze. Bei der Schule entstand mit einem Kleinspielfeld und leichtathletischen Anlagen sowie einem Inliner-Platz ein kleines, zeitgemäßes Freizeitzentrum.
Im Winter stehen gespurte Langlaufloipen zur Verfügung.